Alaskan Klee Kai
Urheber: Hyrel at English Wikipedia
Wir haben uns verliebt in die Alaskan Klee Kai bzw. kleinen Huskies und sondieren gerade, in wie weit wir in die Zucht einsteigen. Dabei ist uns eine seriöse Zucht mit gesunden Tieren und einem nachvollziehbaren Stammbaum wichtig.
Leider ist die Rasse derzeit noch nicht vom FCI anerkannt, da es zu wenig Hunde mit Stammbaum in Deutschland gibt. Es gibt zwar den einen oder anderen seriösen Züchter in Deutschland, von dem wir unseren Hund beziehen könnten, aber um den Genpool breiter aufzustellen, werden wir uns für unseren ersten Hund dieser Rasse nach England oder Finland orientieren.
Dort gibt es Züchter, die vom AKKAOA in den USA anerkannt sind bzw. Hunde, die über den UKC registriert sind.
So können wir sicherstellen, daß wir gesunde Hunde mit Stammbaum bekommen, die auch später bei einer Anerkennung der Rasse durch den FCI (und den VDH) ins Register aufgenommen werden.
Ebenso werden die Welpen nach den Rassestandards des UKC gezüchtet werden sowie entsprechende Gesundheitszeugnisse und Papiere haben.
"Klee Kai" bedeutet erst einmal nur "kleiner Hund". Er sieht aus wie ein Husky und wird aufgrund seiner Größe euch gerne Minihusky genannt, aber er stammt nur vom Husky ab und ist eben ein Klee Kai, eine eigene Rasse, die es seit den 70er Jahren gibt.
Er ist intelligent, aktiv und ein treuer Begleiter. Er kommt sowohl mit Einzelpersonen, als auch mit Familien mit Kindern klar, wobei es vorteilhaft ist, wenn er schon frühzeitig mit Kindern sozialisiert wird.
Diese Rasse tritt in drei Größenvarianten in Erscheinung: Standard, Toy und Miniatur. Die Standard-Variante bringt es auf Widerristhöhe von 38 bis 42 cm und rund 10 kg. Der Miniatur-Klee-Kai kommt auf 33 bis 38 cm bei um die 7 kg. Der Toy erreicht maximal 33 cm und um die 4,5 kg.
Klee Kais werden ca. 14 Jahre alt.
Unter diesem Link gibt es eine schöne Rassebeschreibung.
Wie schon am Text oben zu erkennen war, stehen wir noch ganz am Anfang, was unsere Zucht betrifft. Neulinge in dem Bereich sind wir nicht, wir sind bereits Züchter im VDH für Weiße Schweizer Schäferhunde.
In Sachen Klee Kai sammeln wir momentan vor allem Informationen. Da die zuständigen Vereine in den USA beheimatet sind, gibt es viel zu klären. Die Papiere dürften eher weniger schwer zu bekommen sein, aber wie kommen wir z.B. an eine Zuchtzulassen für unsere Hunde, wenn diese alt genug sind?
Fragen über Fragen, die sich aber sicher in den nächsten Wochen und Monaten klären lassen.
Aber warum dieser Aufwand?
Wir züchten aus Liebe zum Hund, und weil wir andere Menschen an den tollen Eigenschaften dieser Rasse teilhaben lassen wollen. Dies gilt für unsere Weißen Schweizer Schäferhunde, und dies wird auch für die Klee Kais gelten. Auch wenn diese noch nicht vom FCI anerkannt sind, wollen wir trotzdem die Kritierien ansetzen, die für anerkannte Rassen gelten.
Natürlich ist das ein enormer Aufwand, der sich später auch bei den Kosten widerspiegeln wird. Aber wir haben nicht vor, bei der Qualität bzw. Gesundheit eines Hundes Abstriche zu machen, nur weil es einfacher ist. Und zum Glück gibt es auch vereinzelt schon andere Züchter von Klee Kais, die das genauso sehen.
Wir werden nur mit Tieren züchten, die vom AKKAOA bzw. UKS anerkannt bzw. registriert sind. Somit können auch die Welpen Papiere bekommen, die einen seriösen Zuchteinsatz zulassen.
Leider gibt es (nicht nur bei dieser Rasse) auch die sog. Hundevermehrer, die unter dem Deckmäntelchen der "Hobbyzucht" oder "Liebhaberzucht" ihr Schindluder treiben.
Gerne wird auch mit der Reinrassigkeit der Elterntiere und somit des Welpen geworben. Auf Nachfrage haben diese aber keine (anerkannten) Papiere. Und nein, ein Hund ohne Papiere zählt laut den Zuchtverbänden nicht als reinrassig, egal, was die Verkäufer alles behaupten...
Rassespezifische Gesundheitsuntersuchungen gibt es meist auch nicht, die Frage z.B. nach der Überprüfung des "Faktor VII Mangel" wird unbeantwortet bleiben.
Nachdem es nur sehr wenige Klee Kais in Deutschland gibt, ist der zur Verfügung stehende Genpool (noch) entsprechen gering. Ein seriöser Züchter wird seinen Hund nicht mit einem Hund ohne Papieren verpaaren. Somit wird bei den dann noch übrig bleibenden Tieren verpaart, was gerade da ist. Da die Tiere keine Papiere haben, ist die Abstammung oft nicht mehr nachvollziehbar, was zu Inzestzüchtungen führen kann.
Daher sollte man sich genau überlegen, wo man sich einen Hund holt. Natürlich kann es gut gehen, aber oft eben auch nicht. Dann wird schon mal das beim Kauf gesparte Geld zum Tierarzt getragen. Das ist aber weder im Interesse des Hundes, noch des Besitzers...